C1000-Fans greifen noch ein letztes Mal zu

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C1000-fans graaien nog één keer

- (https://kooistra.com/2015/08/01/)

ASSEN – Wer wirklich noch nicht auf Produkte von C1000 verzichten kann, muss in den Norden des Landes fahren. In den Maxx-Outlets (unter anderem in Assen, Groningen und demnächst auch Leeuwarden) stehen in den kommenden Monaten Paletten voller Artikel der Eigenmarke. Kooistra.com, Aufkäufer von Restposten, steuert den Handel. ‚Ein riesiger Erfolg. Man sieht, dass C1000 einen Platz in den Herzen der Menschen hat.‘

Ein Anruf für Eric Kooistra. Am anderen Ende der Leitung ein Lieferant. Ob Kooistra noch Interesse an 80 Paletten Hundefutter der C1000-Eigenmarke habe. Es folgt ein kurzes Gespräch, der Deal ist schnell unter Dach und Fach. Typisch für Kooistra.com, sagt der Inhaber. ‚Wir sind auf große Mengen eingestellt, machen keine Umstände, sind finanziell gesund und mögen gemischte Posten und Abenteuer.‘ Der Verkauf einer ganzen Reihe von Eigenmarken des verschwundenen Supermarktkonzepts ist so ein Abenteuer. Der 36-jährige

Kopf hinter den Restposten staunt manchmal, was das Verschwinden von C1000 auslöst. ‚Der Lieferant, den ich gerade am Telefon hatte, wird stündlich

angerufen, ob er noch Hundekekse der Eigenmarke hat. Ja, C1000 löst bei den Menschen wirklich noch etwas aus.‘ In den kommenden Monaten können eingefleischte C1000-Fans und andere Schnäppchenjäger in den Maxx-Outlets des Aufkäufers nach Herzenslust stöbern. Neben einer Ladung Non-Food, von Schränken bis Kinderkleidung, stehen

dort jetzt auch Windeln, Suppen, Chips und andere Lebensmittel mit dem bekannten roten Logo.

Distrifood trifft Eric Kooistra in der Filiale in Assen, wo sich auch sein Geschäftspartner Tjitse Lawerman zum Gespräch dazusetzt. Das Duo erwartet in nächster Zeit Hunderte Paletten mit C1000-Produkten. ‚800 aus den Distributionszentren von C1000 und weitere 700 übernehmen wir von verschiedenen Lieferanten. Das sind insgesamt 1500‘, rechnet Lawerman vor. ‚Dieser Bestand entspricht ungefähr dem Inhalt von 50 Lkw-Aufliegern.‘ Die Ladung bedeutet nicht, dass sich die Maxx-Läden komplett rot färben. Ganz im Gegenteil. Von den 10.000 Artikeln in einem Maxx stammen 500 bis 600 aus dem Sortiment des Supermarktkonzepts. Ein Besuch in Assen zeigt jedoch, dass das C1000-Sortiment der Publikumsmagnet ist. Für Rabatte von bis zu 70 Prozent nehmen Verbraucher gern eine Fahrt auf sich. ‚Wir haben hier Kunden, die 50, 60 Kilometer außerhalb von Assen wohnen‘, weiß Kooistra. Die C1000-Eigenmarke dient vor allem als Magnet, nicht als Gewinnmaschine. ‚Natürlich hoffen wir, mit dem Verkauf von C1000-Produkten Gewinn zu machen, aber darum geht es uns nicht. Wenn die Leute wegen des

C1000-Sortiments kommen, gehen sie auch an der Kinderkleidung und den Grills vorbei. Der Name C1000 bringt viel Kundschaft, und darum geht es. Und wenn man Lebensmittel zu

so niedrigen Preisen kaufen kann, kommt der Kunde gern dafür.‘

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